{"id":5119,"date":"2016-06-06T13:40:42","date_gmt":"2016-06-06T13:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/moralfactory.com\/?p=119"},"modified":"2016-06-09T13:15:19","modified_gmt":"2016-06-09T13:15:19","slug":"werte-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.moralfactory.com\/?p=5119","title":{"rendered":"WIR BRAUCHEN WERTEN VERPFLICHTETE LEADER! (1)"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><b>(TEIL 1)<\/b><\/p>\n<p><b>WO DIE EINEN VERSAGEN, FANGEN DIE ANDEREN AUF.<\/b><\/p>\n<p>Solange wir einen bestimmten Umstand oder Zustand in unserem Alltag als <b>Krise<\/b> wahrnehmen, haben wir diesen noch nicht als Teil der Normalit\u00e4t in unsere Wahrnehmung integriert. Krisen st\u00f6ren, sie tun weh, weil sie nicht in die aktuelle Vorstellung dessen passen, wie es eigentlich sein sollte. Wie ein Schmerz im K\u00f6rper uns darauf aufmerksam macht, dass etwas nicht stimmt, so sollten wir auch die Warnsignale gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Krisen <b>nicht einfach \u00fcbergehen<\/b> oder als Teil des Lebens akzeptieren. Die Krise ist, ebenso wie der Schmerz, zuerst einmal ein Symptom f\u00fcr etwas anderes. Hinter der Krise dr\u00fcckt eine \u201eKrankheit\u201c auf die Nerven und Blutbahnen des Zusammenlebens der Menschen.<\/p>\n<p>Die immer noch nachhaltenden Krisen und Schmerzen um den nur m\u00fchevoll und unvollkommen aufgefangenen Zusammenbruch der <b>Finanzsysteme<\/b> wirken weiter. Sie tun dies nicht zuletzt, weil die Politik die <b>Brandleger als Feuerwehr<\/b> eingesetzt hat. Nun wundert man sich, dass die alten Methoden, die in die Krise gef\u00fchrt haben, schamlos weiter eingesetzt werden. Das System wurde <b>geflickt und gest\u00e4rkt<\/b>. An das System selber aber hat sich kein gew\u00e4hlter oder ernannter Leader  herangewagt. Selten werden Stimmen etwa nach einem neuen Bretton Woods laut, um die nach dem zweiten Weltkrieg entstandenen Strukturen der aktuellen Finanzpolitik und -wirtschaft an die neuen Wirklichkeiten der Weltfinanzen und -Wirtschaft anzupassen.<\/p>\n<p>Auch die <b>Umwelt<\/b> st\u00f6hnt und macht sich st\u00fcrmisch und orkanartig bemerkbar. Eine weitere Krise, die vor allem die Armen (weiter weg und st\u00e4rker) zu sp\u00fcren bekommen. Die Krise in <b>Syrien<\/b> hat eindr\u00fccklich gezeigt, dass Warten auf bessere Zeiten keine L\u00f6sung ist. Die vielen fl\u00fcchtenden Menschen sprechen eine klare Sprache. Sie konnten nicht mehr ausharren. Und <b>Europa<\/b> will sich (noch) nicht \u00f6ffnen. Der Konflikt schwelt und tut weh. Marathonsitzungen und Krisenst\u00e4be legen die \u00dcberforderung derjenigen, die f\u00fchren sollen und wollen offen zu Tage.<\/p>\n<p><b>VON DEN ERNANNTEN UND UNBEKANNTEN LEADERN UNSERER ZEIT <\/b><\/p>\n<p><b><\/b>G\u00e4be es da nicht das <b>b\u00fcrgerschaftliche Engagement und den humanit\u00e4ren Geist des \u201cSamariters\u201d<\/b>, w\u00fcrden bald Notstand und Chaos herrschen. Zur Zeit fangen der gesunde Menschenverstand und das Aufstehen von einzelnen Menschen und Gruppen das auf, was die politisch und wirtschaftlich verursachten Systeme zerbrochen und als Scherben hinterlassen haben. Doch auch dieser Puffer f\u00fcr unzul\u00e4ngliches \u00f6ffentliches Handeln st\u00f6\u00dft  an seine Grenzen, insbesondere wenn die \u201cernannten\u201d Leader die \u201cunbekannten\u201d Leader nicht mit ihrem Machtvorsprung unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Neben vielen Mikro- und Makro-Ursachen f\u00fcr das <b>Versagen<\/b> in Politik, Wirtschaft, Finanzwesen, aber auch in Forschung und bei den Kirchen, wird hier die Diagnose gestellt, dass dieses Versagen vorrangig Ausdruck einer <b>Leadership-Krise<\/b> ist.<\/p>\n<p>Ohne Ziel und Kompass kann man nicht f\u00fchren.<\/p>\n<p>Erny Gillen<\/p>\n<p>(Fortsetzung folgt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(TEIL 1) WO DIE EINEN VERSAGEN, FANGEN DIE ANDEREN AUF. Solange wir einen bestimmten Umstand oder Zustand in unserem Alltag als Krise wahrnehmen, haben wir diesen noch nicht als Teil der Normalit\u00e4t in unsere Wahrnehmung integriert. 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